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Die richtigen Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige herausziehen

MatchlyResume · Redaktion
2 Min. Lesezeit Aktualisiert am 12. Juni 2026

Schlüsselwörter sind kein Ratespiel. Welche Begriffe zählen, sagt dir die Anzeige längst; deine Aufgabe ist, sie herauszuziehen und die einzusetzen, die wirklich auf dich zutreffen. So machst du das, ohne deinen Lebenslauf in einen Schlüsselwort-Brei zu verwandeln.

Die Anzeige ist deine Quelle

Lies die Aufgaben und Anforderungen, nicht die Werbefloskeln über das Unternehmen. Was sich wiederholt – Tools, Methoden, Zertifikate, an Aufgaben geknüpfte Soft Skills –, ist das, wonach der Arbeitgeber filtert.

Achte besonders auf alles, was als "erforderlich" markiert ist oder schon im Stellentitel steht. Das wiegt am schwersten, im ATS-Score wie auf der inneren Liste der Recruiterin.

Trenn die echten Schlüsselwörter vom Beiwerk

Echte Schlüsselwörter sind konkret und überprüfbar: "Kubernetes", "Finanzmodellierung", "DSGVO", "Series B". Darauf kommt es an. Schwammiges wie "leidenschaftlich" oder "Macher" ist kein Schlüsselwort – dafür keine Zeile verschwenden.

Steht beides da, nimm die Langform und die Abkürzung: "Suchmaschinenoptimierung (SEO)". Das System sucht vielleicht das eine, der Mensch das andere.

Setz sie dorthin, wo sie glaubwürdig sind

Bau jedes Schlüsselwort in den Erfolgs-Satz ein, in dem du die Fähigkeit wirklich eingesetzt hast. "Infrastrukturkosten durch den Umstieg auf Kubernetes um 30 % gesenkt" wirkt stärker als ein Schlüsselwort im luftleeren Raum.

Für Tools, die sich nicht natürlich in einen Satz fügen, nimm einen kurzen Kenntnisse-Abschnitt – aber nur für das, was du im Gespräch verteidigen kannst.

Nur einsetzen, was stimmt

Will die Anzeige eine Fähigkeit, die du nicht hast, lass sie weg. Ein Schlüsselwort, das du nicht belegen kannst, fliegt im ersten Gespräch auf und kostet dich Glaubwürdigkeit. Nimm, was du hast, und lass den Rest.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Schlüsselwörter sollte ich nehmen?

Eine magische Zahl gibt es nicht. Deck die geforderten Fähigkeiten ab, die du tatsächlich hast, natürlich platziert. Wie gut du die echten Anforderungen abdeckst, zählt mehr als die bloße Menge.

Helfen exakt passende Schlüsselwörter im ATS wirklich?

Die meisten Systeme gleichen wortwörtlich oder fast wörtlich ab, also hilft es, die Formulierung der Anzeige zu übernehmen. Danach liest aber ein Mensch – der Begriff muss in einem sinnvollen Satz stehen.

Soll ich ein Schlüsselwort aufnehmen, das ich nur einmal genutzt habe?

Ist es eine echte Anforderung und hast du es wirklich getan – ja, nenn es genau dort, wo es passiert ist. Aber liste nichts auf, worüber du nur gelesen hast.

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